Neues aus dem Garten: Das große Krabbeln

Im Karlheinz-Garten passieren mal wieder aufregende Dinge: ein Klettergerüst und vier wunderschöne Bäume ziehen ein - und wir entdecken jede Menge Leben im Garten.

Spannend zu beobachten waren vor allem für die Nestkinder die Bauarbeiten am Klettergerüst und das Einpflanzen der neuen Bäume. Von hier aus war die Aussicht besonders gut. Vier verschiedene Bäume schmücken jetzt unseren Garten: ein Zimtahorn, eine Linde, eine Marone und ein Eisenholzbaum. Beim regelmäßigen Wässern beobachten die Kinder gerne die nun dort lebenden und krabbelnden Ameisen. Auch im Rest des Gartens machten wir uns auf die Suche nach hier lebenden Insekten und wurden überall fündig: eine Hummel ruhte sich auf unserem Tisch aus, und brauchte etwas Starthilfe von uns, um weiterzufliegen. Im leicht verwilderten Erdbeerbeet finden wir kleine grüne Raupen und müssen zuerst mal recherchieren, wie die heißen: es sind die Raupen der Aschgrauen Höckereule, die sich sonst eher im mediterranen Raum finden. Besonders gefreut haben wir uns über ein Hirschkäfer-Männchen (das typische "Geweih" taucht nur bei den Männchen auf), da Hirschkäfer in Deutschland leider als stark gefährdet gelten. Wir haben den Hirschkäfer interessiert beobachtet, aber natürlich in Ruhe gelassen. Drei Tage lebte er im Erdbeerbeet, dann ist er weiter gezogen. Durch die Beschäftigung mit den verschiedenen Insekten - begleitet durch spannende Insektenbücher - kann spielerisch das Thema Nachhaltigkeit eingebracht werden. Wir konnten uns beispielsweise darüber Gedanken machen, wie wir unseren Garten nach attraktiver für Insekten machen können und legten kurzerhand zwei Vogel- und Insektentränken für heiße Sommertage an.